Kuchen, Gebäck und Allerlei... Der Blog für süße und herzhafte Genüsse

Florentiner und andere Dinge

Da  im Moment alles anders ist wie gewohnt,  bin ich sehr froh, dass ich etwas tun kann, was auch Euch ablenkt oder auch Freude bereitet. Vielleicht auch inspiriert. Auch das Ihr seht und merkt...da ist ein Mensch, der sich genauso viel Gedanken macht wie Ihr.

Zu Hause zu sein, sich nicht frei bewegen zu können ist schlimm. Kann aber auch eine Chance sein, das Leben bewusster wahr zu nehmen und sich mehr auf sich und die Welt zu besinnen. Das ist bei mir so. Meine eigenen Probleme rücken in den Hintergrund, von Tag zu Tag lerne ich besser mit dieser Situation um zu gehen. Auch, das man nicht alles zu nah an sich heran lassen darf, dieses fällt mir noch besonders schwer.

Nun ja, das Thema " Mehlbeschaffung" ist da gut geeignet Gedanken in eine andere Richtung zu lenken. So lapidar sich das für manch einen anhört.

Es kann auch eine Herausforderung sein, sich viele andere schöne Sachen einfallen zu lassen, sich im Net Inspiration zu holen, sich aus zu tauschen. Was gibt es noch für alternativen ohne Mehl, was habe ich noch in meiner Ur-Alten Rezeptkladde, was ich zu Hause noch nicht ausprobiert habe. u.s.w.

 

Nun habe ich auch noch einiges andere zu tun, wie ihr bestimmt auch, ich brauche einiges an innere Ruhe und einen Ausgleich. Ich muss Krankheitsbedingt sehr viele beruhigende Medikamente nehmen, die mich auch oft müde machen, oder auch nicht den ganzen Tag durchhalten lassen. Deswegen kann es passieren, das ich manchmal einiges vergesse, schnell abgelenkt werde oder einfach platt bin. Aber auch das, so denke ich, geht vielen Menschen auch so. Chaotisch sein zeitweise, zeichnet mich auch aus(-:

 

Jedenfalls habe ich gemerkt, das ich nichts planen kann und darf, versuche in der Gegenwart zu denken und zu leben. Was soll ich mich verrückt machen, das ist kontraproduktiv ( aber leider einfacher gesagt als getan ).

"Wir können nicht in die Zukunft schauen und Vergangenes kann man nicht ändern."

Diesen Satz habe ich in der letzten Zeit oft gehört, auch im privaten Umfeld. 

Also, jeden Tag das Beste draus machen, soweit es irgend möglich ist. 

Und gestern waren back technisch gesehen, die kl. Florentiner eine kleine Sünde.

 

Unter Kleingebäcke/ Florentiner findet Ihr zwei Rezepte, jeweils werden sie auch anders hergestellt, aber vom Prinzip ähnlich.

Luftgeschützt ( sie ziehen sonst zu viel Feuchtigkeit und werden weich) kann man sie gut einige Zeit aufbewahren, aber frisch schmecken sie immer noch am Besten.

 

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Neuanfang... Frühjahr 2020...Wegweiser

Nun, zum 100 mal fange ich wieder mit dem Blog schreiben an. Die letzten Monate war ich immer nur sporadisch auf meinem Account und ich kann mal wieder nicht versprechen, dass ich konsequent dran bleibe. Der Winter war hart, das ganze letzte Jahr war hart. Ausbildung, in der Öffentlichkeit kein selbstbewusstes Auftreten, nicht ernst genommen werden...keine Aufgabe finden, Zweifel, schwere Depression mit starken Ängsten, ich war in einer dicken psychischen Krise und auch im Moment habe ich das Gefühl, irgendwie letztes Jahr, den letzten Knacks erwischt zu haben..ob das im Endeffekt positiv oder negativ zu bewerten ist...ich weiß es nicht.

Ja, die Corona Krise hat auch mich voll im Griff, das realisieren und kapieren hat gedauert. Ahnungen waren da, aber einen vernünftigen Umgang damit zu bekommen, ist sehr schwer. Die Ansprache gestern von Frau Merkel hat mir Halt gegeben. Regeln...normal kein Freund von....die waren und sind sehr wichtig im Moment für mich. Klare Ansprache....Ich male mir zwischenzeitlich die schlimmsten Dinge aus, Familie die überall auf der Welt verteilt sind, werden krank, es kommt eine Weltwirtschaftskrise, rege ich mich auf, über horten von Grundnahrungsmittel, verfalle darüber aus niedrigen Gründen in Panik....es kommen Dinge von mir zu Tage, da bin ich mehr als erschrocken drüber. Gerade hat ein Philosoph im Radio gesagt, es müsste Eichhörnchen Kaufverhalten heißen, nicht Hamsterkäufe.... Nun, ich denke fast jeder hatte die letzten Tage einen "kleinen" Drang dazu, mind. etwas mehr zu planen. Ich fing direkt am Anfang an meine Vorräte zu verarbeiten, nach dem ich auf Facebook fragte, ob das legitim ist, das dann auch zu posten. Nun bin ich auf Facebook ja schon immer recht mitteilungsbedürftig gewesen. In jeglicher Form, mal so, mal so. Am Tag habe ich 100 Phasen, die bekommen auch einige mit, virtuell. Ganz wenige live. Im Moment bin ich ganz optimistisch, das kann sich aber in einer Stunde wieder ändern.

Was hat das jetzt mit Backen auf sich? Nun backen hat ganz viel mit mir und meiner Persönlichkeit zu tun, Strukturgeber, Kreativspender, Kommunikationsmittel, Ideenbringer, Richtungsweisender, Motor, aber auch Zweifler, in Frage Stellender, unter Druck Setzer. Mal bin ich dem ganz nah, dann wieder Meilenweit entfernt. Ich wünschte mir, ich könnte mal konstant dran bleiben. Meine Erkrankung erlaubt es nicht. Ein Sozialpädagoge aus dem Bereich Psychiatrie meinte mal zu mir, dass es schon für meine Erkrankung, eine sehr konstante Linie ist. Teilweise mit Jahren der Unterbrechung und neuen Aufgaben oder viele Klinikaufenthalte.

Nun möchte ich wieder anfangen, Euch regelmäßiger die Entwicklung von meinem Back- Alltag und ein wenig von mir zu schreiben. Denn auch das Scheiben ordnet mich und meine Gedanken und Gefühle. Mittlerweile gibt es das nur noch im Gesamtpaket. Nicht typisch für eine ehemalige Handwerkerin. Über den regen Austausch zur Zeit auf Facebook freue ich mich sehr, Ihr glaubt das gar nicht. Ihr bringt mich zu schmunzeln, auf neue Ideen, baut mich auf, wenn ich wieder down bin. Viele von Euch kenne ich von früher, viele nur über Facebook, doch hat sich da für mich auch schon eine schöne Verbindung aufgebaut. In dieser Zeit ist es einfach wichtig, ein wenig halt zu geben, etwas schönes zu machen und auch wieder einen Sinn in seinem Tun, zu erleben.

So schlimm es im Moment ist...ich freue mich drauf, Euch ab und an vielleicht eine Freude zu machen und die Zeit durch zu stehen.

Vielleicht geht der Weg in eine andere Richtung.

Einen schönen Abend wünsche ich Euch!

 

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Regenbogentorte / Böden.... für Kinder eine schöne Überraschung

Mit unserer Nachbarin habe ich am Samstag eine Regenbogen Fondanttorte gemacht. Ihre Enkelin Leni (..eine ganz süße Maus...) wurde ein Jahr.

Für mich war das seit langem wieder eine kleine Primäre, da ich sonst immer allein für mich gewurschtelt habe und ja bekanntlich nicht vor Selbstbewusstsein strotze.

Im nachhinein habe ich mir dann auch viele Sorgen gemacht...es fällt einem nicht mehr so leicht wie früher, die Augen machen nicht mit und die Hände sind nun auch nicht immer die ruhigsten ( ja, ich alte Frau...nein, das ist von den Medikamenten die ich nehmen muss) Nichts des do trotz bin ich aber wieder glücklich, anderen eine Freude bereitet zu haben.

Es war ja jetzt länger etwas Ruhe hier. Meine große Plätzchenaktion für zwei soziale Einrichtungen, habe ich geschafft ( für mich war sie groß, da es nur langsam voran ging ) und ich hoffe sehr, ein paar Menschen eine Freude damit gemacht zu haben.

Die Regenbogenböden sind etwas aufwendig und man muss Farbe im Essen mögen...hier das Rezept.

Ich wünsche Euch viel Spaß und bei Fragen schreibt mir bitte!

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Mit vielen Gedanken" Omas Spritzgebäck"

Mir ist grade gar nicht danach, Rezepte zu schreiben. Mir geht sehr viel durch den Kopf. Und es wird Zeit, mal eine kleine innerliche Pause ein zu legen. 

Heute habe ich zwei Kuchen zu einer Wohnungslosenhilfe gebracht. Habe auch gefragt ob ich in irgendeiner Form helfen kann. 

Ich kann nur sammeln und Euch ermutigen es auch zu tun. Es werden warme Kleidung, Schuhe benötigt, Kosmetika( Duschgel/ Rasierzeug u.ä.).

 

Bin von mir selbst enttäuscht. Ich muss einfach dankbar sein, für alles. Das ich backen darf, das ich ein zu Hause habe, mit allem was dazu gehört. Die ganze Woche war sehr emotional. Konfrontation mit meiner Station, Erinnerungen an Aufenthalte, eigene Fehlbarkeiten wieder erkannt, Auseinandersetzung mit meiner Problematik.

Entschuldigt, dass ich hier so drüber schreibe. 

Wohnungslosigkeit hat leider auch viel mit psychischen Erkrankungen zu tun...in diesen Sinne werde ich ein ruhigen, nachdenklichen ersten Advent begehen. 

Hier das Rezept....

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Schwarz- Weiß Gebäck, knifflig, lecker.

Gestern war ich entspannt und ruhig, die richtige Verfassung um Schwarz- Weiß Gebäck her zu stellen.

Ich genoss die Ruhe in der Küche, draußen war es nass und usselig und meine Gedanken waren bei den Menschen, die draußen leben, aber auch bei Menschen, die draußen arbeiten. Beide verdienen mein vollen Respekt.

Nun ja, so werkelte ich rum, mit Lineal und Messer. Wieder feststellend, das ich dringend eine vernünftige Brille brauche, mal schauen wann ich das mal in Angriff nehme. Einen guten Blick braucht man nämlich, um die exakten Streifen zu schneiden, die wir für ein Schachbrettmuster brauchen.

Das was Ihr hier seht, ist die einfachste Art von diesem Gebäck. Ich finde das reicht auch, es sei denn man ist wirklich jemand, der gerne 100 % exakt schneidet, zusammenbaut und Spaß an Muster hat. Der Geschmack ändert sich nicht dadurch. Also, für einen trüben Tag draußen, am Besten wenn es zu Hause ruhig zugeht, ist das eine prima Beschäftigung und auch was fürs Auge. Hier das Rezept und bei Fragen, melde Euch!

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Knackiges, schottisches Buttergebäck für kalte Tage

Es knirscht und knackt, einfach herrlich, wenn man hinein beißt. Dazu eine Tasse Tee oder Kaffee...eine gute Idee, wartet mal eben!!....

Diese kleinen Köstlichkeiten sind schnell und auch sehr rational herstellbar, da es ein Schnitt Gebäck ist. Das heißt, man formt Stangen aus dem Teig, stellt sie kalt und schneidet einfach Plätzchen für Plätzchen runter.

Also, die kann man mal so nebenher machen...aber trotzdem Sorgfalt walten lassen(-: !!!

 

Ihr seht ja selbst, im Moment sind aus aktuellen Anlass, fast nur Gebäcke angesagt. Warum auch nicht, oder?

Seit Ihr schon dabei zu backen?

Beim backen, soweit ich sortiert bin im Kopf, ist mir schon manch eine gute Idee gekommen. Auch kommen oft Erinnerungen hoch, die mal schön sind und mal weniger. Ich wollte immer ausbilden, ich fand das immer am wichtigsten. Leider waren zur damaligen Zeit, die Ausbildungsstile sehr hart, Gewinn orientiert und streng. Sehr streng. Teilweise färbte sich das auch auf mich ab und habe so manch unrühmliche Äußerungen von mir gegeben, für die ich mich heute entschuldigen möchte. Erst durch die Meisterschule lernte ich eine andere Form, von vermitteln von Fähigkeiten kennen und für mich schätzen. Ruhig, lobend, zu sprechend. Aber auch das, war damals leider nicht so praktizierbar, da andere das sagen hatten. Frauen im Handwerk hatten es nicht einfach und irgendwann konnte ich u. a dem Druck nicht mehr standhalten. Was für mich sehr niederschmetternd war, war die Tatsache, dass ich immer fleißig und zielstrebig war und bemüht mich weiter zu bilden, soweit es die betrieblichen Strukturen zu ließen. Dann kam die Erkrankung und damit auch die Aberkennung meiner bisherigen Leistung...ja, so schnell geht das.

Ich frage mich, was hätte ich tun sollen? Das Handwerk hatte wenig Verständnis für psychische Erkrankungen, ohne Druck wird immer noch nicht gearbeitet. Auch werden etwas anders tickende Menschen, gleich aussortiert. Unter anderem auch sensible Menschen. Aber das ist ja nicht nur im Handwerk so, es ist fast über all der Fall. Das macht mich immer noch oft traurig, doch es gibt andere Möglichkeiten sinnvoll durchs Leben zu gehen und für sich andere Prioritäten zu entwickeln. Es ist ein immer währender Prozess.

Aber ich möchte Euch ja eigentlich was positives schicken...hier das Rezept vom Butterplätzchen aus Schottland

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Orangen- Mandel Gebäck

Tierisch lecker, fruchtig, irgendwie frisch. Die kann ich wirklich weiter empfehlen.

Wie schon heute Morgen geschrieben, es ist wirklich toll, was für Rezepte ich kennen lerne und auch ausprobieren darf. Meine alten Kenntnisse, als Grundstock fürs Neue. Man lernt nie aus, auch findet überall Entwicklung statt. Das empfinde ich als sehr schön. Bin viel experimentierfreudiger geworden. Und das mit sich nicht zu viel vor zu nehmen, bin ich auch langsam am lernen...nicht ganz schmerzfrei...aber so ist es ja leider auch im Leben.

Ich kann Euch empfehlen, lieber kleinere Mengen zu machen, Euch Zeit zu nehmen und das was Ihr gezaubert habt zu genießen. Alleine oder mit Euren Lieben. Entschleunigt mehr...

 

Zum Rezept geht es hier lang.

 

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Engelsaugen, das Mürbe- Gebäck mit der fruchtigen Note

Dieses feine, klassische Gebäck ist schnell her zu stellen und benötigt auch nicht soviel Zeit.

Bin grade etwas angeschlagen und mir fallen keine Worte ein.

Ein Problem hatte ich, nämlich die beste Aufbewahrung ohne dass das Gelee in Mitleidenschaft gezogen wäre. Mit Papier dazwischen, war dann noch die beste Lösung. Oder man verteilt sie auf mehreren Dosen einlagig.

Möchte noch mal sagen, dass ich im Moment einige Rezepte ausprobiere und teste. Bis jetzt ist fast alles gelungen, einiges habe ich aber etwas umgewandelt in der Herstellung,

So...nun lange Rede, kurzer Sinn hier zum Rezept

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Pavlova, eine himmlich leichte Baisertorte

Nun, da ist das gute Stück, das bei mir Angstausbrüche verursachte. Aber alle Aufregung war mal wieder umsonst.

Wahrlich ist sie nicht perfekt geworden, aber ich denke, das macht sie auch aus.

Und da ich ja auch lockerer werden möchte, eine gute Übung.

Es gibt ein paar Dinge, die ich beim nächsten mal etwas anders machen werde, nun wird man ja aus Erfahrung klug.

Sie war jedenfalls so schnell weg, so schnell konnte ich gar nicht gucken. Zum Glück hatte ich noch Gebäck serviert und die ganze Arbeit der Woche wurde sehr gelobt....ja, ich brauche das. Lob und anerkennende Worte, zu dem was ich herstelle, ist leider so, aber ich stehe auch dazu.

Ich denke, jeder der was mit Liebe macht, freut sich darüber, wächst dabei ein Stückchen weiter und wird angespornt weiter zu machen.

Der Nachmittag war auf jeden Fall sehr schön und die Gäste sehr heiter. Ich genieße das im Stillen, muss mich dann aber auch ab und an zurück ziehen. Viel Trubel ist zwar schön, leider schaffe ich das aber nicht mehr so. Aber ich bin dankbar ,das man mich so nimmt wie ich bin. Und dafür als Dank, diese weiße Köstlichkeit! Das Rezept findet Ihr hier!

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Kokosecken , eine alternative zu Makronen

Wie ich ja schon bei Facebook geschrieben habe, wollte ich am Donnerstag gar nicht backen und mich eigentlich um andere Dinge kümmern. Leider hatte ich dann aber einen Tiefpunkt, aus das ich einfach so nicht rauskomme.

Also, meine alt bewerte Methode...Rezepte raus und backen. Dabei sind dann diese echt leckeren Ecken  raus gekommen.

Seit Jahrzehnte backe ich immer Makronen, doch diese Abwechslung fand ich dann mal eine wirklich gute Idee und sie schmecken mir auch besser. Wegen dem Boden und der Marmelade.

Und sie sind auch nicht schwer.

Fürs Wochenende habe ich mir ja was schönes überlegt und die ganze Verwandschaft Sonntag zum Kaffee eingeladen. Dabei werden dann sicher auch die Kokosecken ihre Abnehmer finden. (-:

Hier das Rezept !

Wünsche Euch gutes gelingen und ein schönes Wochenende!

 

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Kleines feines Marzipan- Gebäck

Das war ein Tag gestern. Zuerst konnte ich mal wieder nur bis zwei schlafen, verfolgte dann sehr intensiv einen Beitrag aus einer Konditorengruppe bei Facebook und machte mir dadrüber sehr viele Gedanken, da es u.a. über diverse Hobbybäcker/ Innen ging, die der Konditoren Zunft teilweise zu über-ambitioniert sind. Es stimmt schon, der ganze Boom, der in den letzten Jahren aufkam, brachte so einige, wirklich sehr gute Leienbäcker/innen zum Vorschein. Ich finde es gut, da die Konditoreibranche sehr davon profitiert. Torten, Kuchen, Gebäck ist sehr ins Gespräch gekommen und es interessieren sich mittlerweile wieder mehr junge Menschen für diese doch sehr abwechslungsreiche Ausbildung, die aber nicht zu unterschätzen ist. Es ist ein Handwerk, ein kreatives Handwerk. Trotzdem gibt es wirklich einige ganz tolle Torten-Künstler die diesen Beruf nicht gelernt haben. Nun besteht unser Beruf aber nicht nur aus Torten, es hängt da viel mehr dran. 

 Nun gut, ich war voll in Gedanken, am Handy klebend...ich hasse das am morgen und es tut mir auch gar nicht gut..dann beschloss ich, was zu backen, eine Kleinigkeit, die schnell zu bewerkstelligen ist...dachte ich...hab nur meinen Kopf nicht mitberücksichtigt, der war überall, nur nicht beim abwiegen. So kam es, dass ich die doppelte Menge Puderzucker genommen habe und hatte leider nicht genug Butter und Eier mehr, um das Rezept zu verdoppeln. Ich verzeihe mir so etwas überhaupt nicht, hab dann aber doch noch kombiniert und den Marzipan reduziert, ich gestehe...alles Pie mal Daumen. Hab eine Back-probe gemacht (das empfehle ich Euch auch, wenn Ihr nicht sicher seid) und es sah ganz gut aus. Früher in der Backstube hätte man das fuschen genannt, heute nenne ich das einfach mal ganz lieb "improvisieren". Improvisieren können, finde ich bei manchen Dingen völlig OK, aber bei Rezepten bin ich sehr eigen und im Gegensatz zum kochen, sollte man sich an die Angaben halten ( Hefeteige variieren, das erwähnte ich ja schon mal). So, das nur am Rande. Das Rezept, für das kleine feine Marzipan- Gebäck ist ansonsten recht einfach und schnell gemacht.

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Biljaschi

Ein köstliches Unterfangen, obwohl ich nach dem ausbacken in der Pfanne, selbst wie ein Biljaschi dufte.

Nimmt man sich wieder die Zeit, in Ruhe den Hefeteig herzustellen und alles Schritt für Schritt zu machen, sollte einem Gelingen nichts im Wege stehen.

Leider schmecken mir die Teile frisch gebacken immer so gut, dass ich schon sofort mindestens drei esse. Also, dem zufolge gibt es sie nicht all zu oft bei uns.

Sinnvoller wäre es Disziplin zu waren und einen schönen Salat zu machen. Sich dann hin zu setzen und dann brav zwei Stücke zu essen...nur das gelingt nie bei uns, genau wie bei Frikadellen... 

Also, ich kann es nicht oft genug sagen, probiert sie einfach mal aus!

Das Rezept mit Anleitung findet Ihr hier.

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Feine Linzer Schnittchen

Diese kleinen Teile sind eine Sünde wert. Man kann gar nicht aufhören sie zu essen und durchgezogen schmecken sie noch mal so gut.

Nun sind wirklich viele feine Gewürze im Teig, dessen Aromen sich bei richtiger Aufbewahrung erst schön entfalten.

Ich muss ehrlich gestehen, das ich sie noch nie gemacht und gegessen habe, deshalb ist die Begeisterung groß.

Das Rezept habe ich aus einem älteren Backbuch, dass ich mal in einem Second Hand Laden gefunden habe.

Die Herstellung des Gebäcks ist nicht schwer, doch hab ich einen Fehler gemacht, das Blech war zu groß und ich hatte demzufolge zu wenig Streifen. Auch habe ich einige Arbeitsschritte etwas umgeändert. Beim nächsten mal nehme ich auch ein Lineal zur Hand, damit das Ganze etwas gleichmäßiger wird. Ich wünsche Euch viel Spaß beim nach backen, das Rezept findet Ihr hier.

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Weckmänner/ Stutenmänner selbst gemacht

Nun, der Hefeteig war toll..die Männer nicht perfekt, aber lecker sind sie. Die Teigführung dauerte heute ziemlich lang, da es doch recht frisch war in der Küche. Außerdem liebt es der Hefeteig öfters zusammengeschlagen zu werden, wegen der feinen Porung.

Die Verarbeitung klappte auch ganz gut. Ich werde Euch genaue Arbeitsschritte unter der Rubrik Grundrezepte aufzeigen. Eine Pfeife habe ich extra nicht verwendet, kann natürlich jeder machen wie er möchte.

Ich habe von 1000 g Mehl einen Mann a 500 g,

3 Männer a 250 g und 5 Männer a 125 g raus bekommen. Für mich persönlich war die 250 g Größe am optimalsten.

Jedenfalls hat sich unsere kleine Nachbarin von Nebenan sehr gefreut. Sie bekam den größten Mann.

Und der Schwiegermutter hat es auch geschmeckt.

 

 

 

 

Hier das Rezept vom Hefeteig:   

 1000 g Weizenmehl ( Type 550 )

     60 g frische Hefe ( die frische Hefe verleit dem Teig den leichten leckeren Hefegechmack.                                

       150 g Zucker

        2 Päckchen Vanillezucker

        1 Prise Salz

     150 g flüssige Butter

        3 Eier

     350 ml warme Milch

Wenn der Teig zu weich sein sollte, arbeitet ruhig noch etwas Mehl hinein, wenn er zu fest werden sollte, vorsichtig noch etwas Flüssigkeit, ist aber nicht optimal. Das kann schon mal passieren, je nach Mehl, leider sind die Qualitäten nicht immer gleich, auch kann das Gewicht der Eier variieren.

Dann gehobelte Mandeln mit Streuselzucker und Eistreiche ( 1 Eigelb, eine Prise Zucker, eine kl. Prise Salz und etwas Milch) zum bestreichen der Teiglinge.

Wie gesagt, die genaue Anleitung und das Rezept stelle ich morgen nochmal ausführlich Online. Zu finden unter Weckmänner/ Stutenmänner.

Wünsche Euch einen schönen Halloweenabend und genießt die Zeit!

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Feine Trüffel- Pralinen

Feine Eierlikör Trüffel und Muskatganache........die waren lecker und sehr schnell weg.

Gott sei Dank habe ich wieder Freude an der süßen Kunst.

Es ist immer so ein Wechselspiel mit ihr, mal bin ich ganz versessen was zu backen und kreieren und mal verfluche ich meinen alten Beruf.

Jedenfalls freue ich mich wieder da zu sein.....

Mal schauen was sonst noch die nächste Zeit hier passiert.

 

Für die Trüffel habe ich Hohlkugeln mit der Ganache gefüllt, verschlossen und in temperierter Kuvertüre gewendet.

Hohlkugeln könnt Ihr im Konditoreigroßhandel oder div. Backzubehörläden bestellen.

 

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Für Freunde...rheinische Waffeln

Sie sind schnell gemacht. Mit Butter, Zucker, Vanille, Zitronenabrieb, Eier, Milch, Backpulver und Mehl...wer mag noch ein Schuss Rum.

Die Kirschen kurz vor dem servieren kochen, leckeres Vanilleeis und zack......mhmmmmm

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Feine Schoko- Eierlikör Torte zum 60.igsten

Nach langer Zeit, möchte ich mich gerne zurück melden. Leider war ich über Weihnachten im Krankenhaus.

Für eine gute Bekannte habe ich diese Torte gezaubert. Sie ist voll der Schoko- Junkie und ich dachte, damit sie wenigstens etwas gesundes bekommt, lege ich noch frische Früchte drauf.

Gefüllt ist die Torte mit einer feinen Eierlikör- Creme und einer Tonkabohnen- Schokiecreme.

Als Boden habe ich einen Schokobiskuit gebacken, den ich warm und kalt aufgeschlagen habe.

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Zwar etwas spät...aber immer hin....Weckmänner

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Haferflocken- Nuss Gebäck

Das sind so meine Lieblinge, die ich auch das ganze Jahr essen könnte.

Das Haferflocken- Nuss Gebäck ist schnell gemacht und ein Hauch von Rum verfeinert dieses kräftige Plätzchen.

Ein kerniger Teig, der kalt verarbeitet werden muss. Nach dem backen, lagere ich Ihn schön in Dosen, damit er seinen ganzen Geschmack entfalten kann.

So langsam muss ich mir was einfallen lassen, Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass unsere Figuren, nach so vielen Leckereien nicht grad " Hurra " schreien.

Es ist so zum verzweifeln!

 

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Äpfel in Blätterteig mit feiner Zimt- Sahne

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Feine Florentiner....ich kann es nicht lassen

Es kribbelte in meinen Fingern. Eigentlich wollte ich mich diese Woche ganz Halloween widmen...das Netz ist voll und so werde ich erst Ende der Woche etwas gruseln....

Die leckeren, knackigen . Florentiner, nach der Art, wie ich sie in etwa in meiner Ausbildung gemacht habe. Das Untypische, die viereckige Form...ich schneide sie. Normal werden kleine Häufchen aufs Blech gesetzt und es wird Zitronat und Orangeat verwendet, das mag ich aber nicht so gerne Versucht mal diese Variante .

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